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Zu den Autoren
Ausgabe 10/11

Gilbert Dotsé Yigbe, z. Z. Prodekan der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Lomé (Togo), studierte Germanistik an der «Université du Bénin » (Lomé), Romanistik, Allgemeine und Vergleichende Literatur sowie Interkulturelle Germanistik an der Universität Bayreuth, wo er in der Komparatistik über Fetischismus als Alterität in der Kolonialliteratur über Togo promovierte. Er hat ein Buch und zahlreiche Artikel zur deutschen Kolonial- und Missionarsliteratur, über Togo sowie zur frankophonen Literatur publiziert.

János Riesz, geb. 1941. Promotion in Vergleichender Literaturwissenschaft in Bonn 1968. DAAD-Lektor in Metz 1968-1970. Assistent und Assistenzprofessor in Mainz 1971-1978. Habilitation in Romanischer Philologie 1975. 1979-2004 Inhaber eines Lehrstuhls für Romanische und Vergleichende Literaturwissenschaft mit besonderer Berücksichtigung der afrikanischen Literatur an der Universität Bayreuth. – Lebt seit 2006 in München, wo er als emeritierter Professor an der „Hochschule für Philosophie“ und am „Münchner Bildungswerk“ (Seniorenakademie) Vorlesungen hält. Letzte Buchpublikationen zur afrikanischen Literatur : Léopold Sédar Senghor und der afrikanische Aufbruch im 20. Jahrhundert, Wuppertal 2006. – De la littérature coloniale à la littérature africaine – Prétextes, contextes, intertextes, Paris 2007. – « Astres et désastres » - Histoire et récits de vie africains de la Colonie à la Postcolonie, Hildesheim 2009

Amatso Obikoli Assemboni. Geboren am 18. 12. 1976. Hat in Lomé, Togo, von 1996 bis 2001 Germanistik studiert und 2005 an der Universität Bayreuth am Lehrstuhl für romanistische Literaturwissenschaft und Komparatistik promoviert. Thema: Dons de violence et violences du don. Violence et dons dans les échanges Nord-Sud. Etude comparée des trilogies de Hans Christoph Buch et de Nuruddin Farah. [Gaben der Gewalt und Gewalt der Spenden in den Beziehungen zwischen Erster und Dritter Welt, untersucht in den Trilogien von Hans Christoph Buch und Nuruddin Farah.] (veröffentlicht 2007). Seit März 2006 lehrt er im «Département d’Allemand » [in der Germanistikabteilung] der Université de Lomé, Togo. Lehrgebiet: Literaturwissenschaft, Gender Studies, Übersetzung und Deutsch als Fremdsprache. Forschungsgebiet: Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft mit besonderer Berücksichtigung der zeitgenössischen postkolonialen „Welt Literatur“ – afrikanische und deutschsprachige Literaturen/Gender Studies/ Medienforschung im Zusammenhang mit Literatur.

Jean-Claude Bationo, Associate Professor, hat Germanistik an den Universitäten Ouagadougou und Saarbrücken, Sprachdidaktik und Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Koudougou studiert. Er ist Lehrkraft für Deutsch am Gymnasium (1999-2002) geworden. Nach der Erlangung des DEA an der Universität Metz promoviert er 2006 an der Universität des Saarlandes über Literaturvermittlung im Deutschunterricht in Burkina Faso. Er veröffentlicht Stellenwert und Funktion literarischer Texte im Regionallehrwerk IHR und WIR. 2012 veröffentlicht er Introduction à la didactique de la littérature allemande. Forschungsgebiete: Fremdsprachendidaktik, Kulturdidaktik, Literaturdidaktik, Übersetzungsliteraturdidaktik, interkulturelles Lernen, Lehrwerkanalyse, Lehrerbildung.

Salifou Traoré, Dozent für Germanistische Linguistik/Deutsch als Fremdsprache an der Ramkhamhaeng Universität Bangkok/Thailand. Studium der Germanistik, Psychologie, Übersetzungswissenschaft in Bamako und Saarbrücken. Promotion 2000. Habilitation 2006. Themen in Lehre und Forschung: Neuere Deutsche Sprachwissenschaft, Grammatik und Kultur, Kontrastive Linguistik, interkulturelle Kommunikation, Mehrsprachigkeit, Sprach(en)politik, kognitive und neurophysiologische Grundlagen des Spracherwerbs.

Constant Kpao Sare, Jahrgang 1974. Studium der deutschen Literatur und Sprache an der « Université Nationale du Bénin », der Universität des Saarlandes (Saarbrücken) und der « Université Paul-Verlaine » in Metz sowie der Verwaltungswissenschaften an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer. Promotion in Germanistik (Metz 2006). Zur Zeit Dozent für deutsche Literatur am « Département d’Etudes Germaniques » (DEG) der Philosophischen Fakultät der Universität Abomey-Calavi in Benin. Arbeits- und Forschungsgebiete: Deutsche Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts sowie Gegenwartsliteratur, Migration gestern und heute, Postkolonialismus und Erinnerungskultur. Veröffentlichungen: Carl Peters et l’Afrique. Un mythe dans l’opinion publique, la littérature et la propagande politique en Allemagne. Hamburg 2006 ; Postkoloniale Erinnerungskultur in der zeitgenössischen deutschsprachigen Afrika-Literatur. Hamburg 2012.

Richard Bertin Tsogang Fossi, 1973 in Kamerun geboren. Studium der « Lettres Trilingues (Français-Anglais-Allemand) » an der Universität Dschang. Dann Abschluss einer Maîtrise- und D.E.A.-Arbeit an den Universitäten Dschang und Yaoundé I und zugleich Abschluss seiner Ausbildung in DaF-Didaktik und -pädagogik an der « Ecole Normale Supérieure » Yaoundé. Disputation seiner Dissertation zur Aktualisierung und Popularisierung des kolonialen Gedächtnisses bei einigen postkolonialen anglophonen, frankophonen und ‚germanophonen‘ Kameruner Autoren wird erwartet. Ausserdem ist er Autor eines Theaterstücks: Le Gibier humain (Paris: L'Harmattan, 2014) und von zwei Essays: Das Reisen als nicht-empirische Erfahrung des Autors; Zu Erscheinungs- und Dartstellungsformen des Reisens bei Christoph Ransmayr (beide gleichfalls 2014, Saarbrücken: Akademiker Verlag).

Christoph Vatter, Studium der Fächer Romanische Kulturwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation, Deutsch als Fremdsprache und Französische Sprach- und Literaturwissenschaften an der Universität des Saarlandes und der Université Laval (Québec, Kanada). 2008 Promotion im Rahmen einer deutsch-französischen co-tutelle de thèse in Romanistik und « Sciences de l’information et de la communication » an der « Université Paul Verlaine » , Metz, und der Universität des Saarlandes; seit 2010 Inhaber der Juniorprofessur für Interkulturelle Kommunikation in der Fachrichtung Romanistik der Universität des Saarlandes. Forschungsschwerpunkte: Interkulturelle Kommunikation und interkulturelles Lernen, französische Kultur- und Medienwissenschaft, Gedächtnis und Erinnerungskultur, frankophones Kanada. Veröffentlichungen u.a.: Gedächtnismedium Film. Holocaust und Kollaboration in deutschen und französischen Spielfilmen seit 1945, Würzburg 2009 (mit Elke C. Zapf); Interkulturelle Kompetenz. Erkennen – verstehen – handeln. Französisch, Stuttgart u.a. 2012; Interkulturelle Kommunikation in der frankophonen Welt. Literatur, Medien, Kulturtransfer. Festschrift zum 60. Geburtstag von Hans- Jürgen Lüsebrink/La communication interculturelle dans le monde francophone. Transferts culturels, littéraires et médiatiques. Mélanges offerts à Hans-Jürgen Lüsebrink à l’occasion de son 60e anniversaire, St. Ingbert 2012 ; Multiculturalisme et diversité culturelle dans les médias au Canada et au Québec / Multiculturalism and Cultural Diversity in Canadian and Québec Media. Würzburg 2013.