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Zu den Autorinnen und Autoren
Ausgabe 13/14

Maryse Nsangou Njikam, Dr. phil., studierte Germanistik an der
Universität Yaoundé und Deutsch als Fremdsprache, Anglistik und Erziehungswissenschaft
an der Universität Bielefeld. 1999 Promotion an
der Universität des Saarlandes. Dozentin für deutsche Sprache, Linguistik
und Fremdsprachendidaktik an der Universität von Yaoundé I.
Forschungsschwerpunkte: Fremdsprachenlehr- und -lernforschung,
Spracherwerbsforschung, Fremdsprachendidaktik und Schreibforschung.
Veröffentlichungen: Gedächtniskultur im Vergleich. Eine stilistische
Analyse kamerunischer und deutscher Todesanzeigen. In: Espagne,
Michel/Feuerhahn, Pascal/Simo, David (Hg.) (2014). Afrikanische
Deutschland-Studien und deutsche Afrikanistik. Ein Spiegelbild.
Würzburg, 245-270; Akademisches Schreiben im Germanistikstudium
in Kamerun. Das Beispiel der Deutschabteilung der Universität
Yaoundé I. In: Sonkwé Tayim, Constantin/Ondoa, Hyacinthe/Miguoué,
Jean-Bertrand (Hg.) (2017). Postkoloniale Blickpunkte: Betrachtungen
der Interkulturalität in Literatur, Film und Sprache. Festschrift
für David Simo zum 65. Geburtstag. Leipzig, 247-270.

Katrin Lehnen, seit 2007 Professur für germanistische Sprach- und
Mediendidaktik an der Justus-Liebig-Universität Gießen, seit 2016 Geschäftsführende
Direktorin des Zentrums für Medien und Interaktivität
(ZMI) an der Universität Gießen. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte:
Wissenschaftliche und berufliche Textproduktion, medienspezifische
Schreibprozesse, Literalität und Bildung. Ausgewählte Publikationen:
Knorr, Dagmar/Lehnen, Katrin/Schindler, Kirsten (Hg.)
(2017). Schreiben im Übergang von Bildungsinstitutionen(Reihe Textproduktion
und Medium). Frankfurt a.M. u.a.; Kooperatives Schreiben.
In: Becker-Mrotzek, Michael/Grabowski, Joachim/Steinhoff, Torsten
(Hg.)(2017). Forschungshandbuch empirische Schreibdidaktik. Münster/
New York, 299-314; Schreiben und neue Medien. In: Baurmann,
Jürgen/Kammler, Clemens/Neumann, Astrid (Hg.) (2017). Handbuch
Deutschunterricht. Theorie und Praxis des Lehrens und Lernens. Seelze,
96-100.

Friederike Heinz, MA, studierte von 2002-2009 an der Technischen-
Universität Berlin Deutsch als Fremdsprache und Erziehungswissenschaften
sowie an der Humboldt Universität zu Berlin Afrikawissenschaften.
Nach Lehrtätigkeiten in Uganda an der Makerere University
(2005), in Ghana am Ghana Institute of Languages und an der University
of Education Winneba (2009-2010) arbeitete sie als Sprachlehrerin
an mehreren Sprachschulen in Berlin (2011). Am Institut für Internationale
Kommunikation Bayreuth (IIK Bayreuth) war sie von2012-2014
als Projektleiterin für die studienpropädeutischen Sprachkurse sowie für
die Bayreuther Sommeruniversität verantwortlich und lehrte am Sprachenzentrum
der Universität Bayreuth Deutsch als Fremdsprache. Seit
2014 ist sie DAAD-Lektorin an der Université d’Abomey-Calavi (Benin)
und unterrichtet Linguistik und Didaktik.

Lisa Mauritz, MA, studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus
(BA) sowie Deutsch als Fremdsprache und Germanistik (MA).
Sie war am Deutschlernzentrum PunktUm der Universität Bielefeld als
Schreibberaterin für internationale Studierende tätig. Später verbrachte
sie ein Jahr als DAAD-Sprachassistentin an der Université de Yaoundé
I in Kamerun, wo sie u. a. ein studentisches Schreibberatungsteam
fortbildete und Workshops zum wissenschaftlichen Schreiben durchführte.
Seit Oktober 2016 arbeitet sie als DAAD-Lektorin an der Kenyatta
University in Nairobi. Zu ihren Hauptveröffentlichungen zählen:
Curricula kenianischer DaF/ Germanistik-Studiengänge und Zukunftsperspektiven
der Studierenden. Eine empirische Annäherung. In:
Mayanja, Shaban/Mauritz, Lisa/Ikobwa, James (Hg.) (2018). „Das
Zentrum bewegt sich“. Aufsätze zur (ost-) afrikanischen Germanistik.
Berlin: Weidler Buchverlag (Veröffentlichung in Vorbereitung); Die
Schreiblernbiographie als Datenerhebungsmethode in einer empirischen
Studie zum kreativen Schreiben in DaF. In: Brinkschulte, Melanie/
Kreitz, David (Hg.) (2017). Qualitative Methoden in der Schreibforschung.
Bielefeld: wbv. S. 121-138; Bourova, Nadeja/ Bünte, Nina/
Henkel, Christiane/ Introna, Silvia/ Makou Tene, Sandrine/Mauritz,
Lisa/ Springhorn, Johanna: Sprache in Texten – (k)ein Problem?
Mündliches Textfeedback für Studierende. In: Knorr, Dagmar/
Krüsemann, Kerstin/ Alagöz-Bakan, Özlem (Hg.) (2016). Akademisches
Schreiben. Hamburg: Universitätskolleg-Schriften. S. 69 –

Anna Zawacki, MA, ist seit 2015 DAAD-Lektorin an der Universität
Dschang (Kamerun) und unterrichtet Germanistik in der Abteilung für
Angewandte Fremdsprachen. Im akademischen Jahr 2014/2015 war sie
DAAD-Sprachassistentin in der Germanistik der Universität Abomey-
Calavi (Benin). Weitere Praxiserfahrungen sammelte sie in Sprachschulen,
Museen, Verlagen und am Goethe-Zentrum Antananarivo (Madagaskar).
Sie war im Master-Studiengang Kulturmanagement (Berlin/Dijon)
und im Bachelor-Studiengang Deutsch-Französische Studi-en (Bonn/Paris)
eingeschrieben. Aufsatz: Eine Frage der Zeit von Alex Capus im DaFUnterricht.
Zum Einsatz postkolonialer Literatur in der afrikanischen
Auslandsgermanistik. In: Carmen Ulrich (Hrsg.): Literatur im Spannungsfeld
zwischen Wissenschaft und Didaktik. Exemplarische Unterrichtsmodelle
für die Hochschule. München: Iudicium 2018, 84-104
[im Druck].

Silvia Introna, MA, absolvierte den BA-Studiengang Interkulturelle
Kommunikation an der Università degli Studi di Bari und den MAStudiengang
Deutsch als Fremdsprache und Germanistik an der Universität
Bielefeld. Während des Masters arbeitete sie bei PunktUm, dem
Deutschlernzentrum der Universität Bielefeld, als Schreibberaterin und
Deutschlehrerin in DaF-Kursen für internationale Studierende sowie
außerhalb der Hochschule in Alphabetisierungs- und DaZ-Kursen für
Einwanderer. Seit April 2016 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an
der Universität Bielefeld und promoviert zum Thema Fremdsprachiges
wissenschaftliches Lesen im Studium.

Joseph Gomsu, Prof. Dr., geboren 1954 in Batié (Kamerun). Nach
dem Studium der Germanistik, Anglistik und « Lettres Modernes » an
den Universitäten Abidjan und Saarbrücken 1982 Promotion an der
Universität Metz mit einer Dissertation über die Rolle der traditionellen
„Chefs“ in Süd-Kamerun während der deutschen Kolonialherrschaft.
1996 Habilitation an der Universität Hannover mit der Studie Wohlfeile
Fernstenliebe? Annäherungsversuche einer westdeutschen Linken an die Dritte
Welt, erschienen in Opladen. Lehrt Germanistik an der École Normale
Supérieure in Yaoundé.

Bertin Nyemb, Dr. phil., Dozent für deutsche Literatur und Sprache
an der École Normale Supérieure in Yaoundé. Studium der Germanistik,
Kommunikationswissenschaften und des Deutschen als Fremdsprache
an der Université de Yaoundé I und der Universität des Saarlandes.
Promotion 2007 an der Universität Bremen zum Thema Interkulturalität
im Werk Thomas Manns. Zum Spannungsverhältnis zwischen Deutschem
und Fremden. Verschiedene Forschungsaufenthalte und Dozenturen
an den Universitäten Bremen, Vechta und Palermo. Lehr- und Forschungsschwerpunkte:
Deutschsprachige Gegenwartsliteratur, Interkulturelle
Literaturwissenschaft und -didaktik. Ausgewählte Veröffentlichungen:
Literatur der Interkulturalität und Kompetenzförderung
(Hg.) (2016), Dschang; Fremdsprachen lehren und lernen in Kamerun
(Hg.) (2017), Hamburg. Laufendes Habilitationsprojekt in Zusammenarbeit
mit Prof. Dr. Markus Fauser (Universität Vechta): Interkulturelles
Bewusstsein im Literaturunterricht fördern. Ansätze für die Germanisten-
und Deutschlehrerausbildung.

Brice Kouakap Ndjeutcham, MA
, est né le 15 Novembre 1981 à
Bazou (Cameroun). Il a étudié la Linguistique, la Littérature et la Civilisation
allemandes à l’Université de Yaoundé I et à l’Université de
Dschang. Il a aussi étudié les Sciences de l’Éducation à l’École Normale
Supérieure de Yaoundé. 2014 Master en civilisation sur le thème
Récurrence des problèmes fonciers du Kamerun : Une étude des discours et contrediscours
sur les droits fonciers des Bakweri (1884-2008). Il prépare actuellement
une thèse de Doctorat/PhD sur les problèmes fonciers du Cameroun
postcolonial.

Esaïe Djomo, Prof. Dr., geb. 1959 in Bangou. Studium der Afrikanistik
und Germanistik bei David Simo 1979-1983. Promotion 1992
in Saarbrücken und Habilitation 2005 in Mannheim. Professor für
deutsche Sprache, Literatur und Kultur an der Universität Dschang.
Veröffentlichungen: „Des Deutschen Feld, es ist die Welt!“. Pangermanismus
in der Literatur des Kaiserreiches, dargestellt am Beispiel der
deutschen Koloniallyrik. Ein Beitrag zur Literatur im historischen Kontext.
St. Ingbert1992; Imperiale Kulturbegegnung als Identitätsstiftungsprozess.
Studien zu Literatur, Kolonialität und Postkolonialität.
St. Ingbert 2011.